Überreizung des Babys – vermeiden Sie es, Ihr Kind zu überreizen

Die Welt ist an sich schon überwältigend und unglaublich groß für solch ein kleines Kind, das im Laufe eines Tages zahlreiche Sinneseindrücke erhält. Zu viele Eindrücke und Reize können jedoch zu einer Überstimulierung des Babys führen. Daher ist es gut, die gewöhnlichen Anzeichen für eine zu starke Stimulierung zu kennen, sodass Sie darauf reagieren können und dafür sorgen können, dass sich Ihr Kind wieder wohlfühlt.

Überreiztes Baby: Das sind die Anzeichen

  1. Ihr Kind fängt plötzlich grundlos an zu weinen.
  2. Ihr Kind vermeidet Augenkontakt.
  3. Ihr Kind verweigert das Essen.
  4. Ihr Kind wirkt unruhig und angespannt.
  5. Ihrem Kind fällt es schwer, Ruhe zu finden und einzuschlafen.

Es ist von Kind zu Kind unterschiedlich, wie viele Reize es ertragen kann, ehe eine Überreizung eintritt. Ein Klassiker ist der Säugling, der bereits nach einem Tag familiären Beisammenseins, an dem unglaublich viele Reize auf das Baby einwirken und es vielleicht sogar von Arm zu Arm gereicht wurde, heftig reagiert. Nicht alle Babys werden gerne herumgereicht; tatsächlich ziehen es die meisten vor, in den Armen von Mama und Papa zu bleiben. Vor allem, wenn das Baby zugleich mit vielen neuen Gesichtern, Gerüchen, Lichtern und Geräuschen umgehen muss.

Ein kleines Kind kann aber auch im vertrauten Zuhause überreizt werden, wenn es nicht genug Ruhe erhält. Wenn Sie schon eine Weile mit Ihrem Baby gespielt haben, achten Sie darauf, ob Ihr Baby müde wirkt. Stellen Sie Übermüdungserscheinungen fest, gönnen Sie Ihrem Kind eine Pause oder vielleicht sogar ein ausgiebiges Mittagsschläfchen, bevor Sie weiterspielen oder wieder Musik, Zeichentrickfilme etc. einschalten.

Überreiztes Kind – Überreizung von älteren Kindern

Es sind nicht nur die Kleinsten, die auf zu viele Reize negativ reagieren. Das tun wir im Prinzip alle, egal welchen Alters. Auch bei Ihren älteren Kindern werden Sie also von Zeit zu Zeit Anzeichen einer Überreizung feststellen. Im Grunde sind dies die gleichen Anzeichen, wie bei Säuglingen, doch häufig kommen heftige Wutausbrüche und ein allgemein inakzeptables Verhalten hinzu. Dieses Verhalten richtet sich in der Regel gegen die Eltern, da sich das Kind hier traut, darauf zu reagieren und seine Gefühle zu zeigen. Als Eltern sind Sie der sichere Hafen Ihres Kindes und es ist wichtig, dass Sie diese Rolle ernstnehmen.

Überreiztes Baby – so vermeiden Sie ein überreiztes Kind

Viele Eltern haben solch eine Angst, Ihr Kind zu unterfordern, dass Sie diese Angst mit zu vielen Reizen und Forderungen überkompensieren. Es ist überhaupt nicht falsch, seinem Kind die Welt zeigen zu wollen, aber dies muss in einem Tempo geschehen, das für das Kind in Ordnung ist.

Unser Rat ist es, auf das eigene Kind zu achten und den Alltag so zu gestalten, dass alle damit zurechtkommen. Vielleicht sollten weniger oder kürzere Verabredungen geplant werden, vielleicht weniger lautes und schrilles Spielzeug oder vielleicht sollten Sie Ihr Kind draußen näher an sich halten. Motorikspiele sind auch zu Hause eine super Möglichkeit für die Stimulation des Babys: Vermitteln Sie Ihrem Baby ein besseres Körpergefühl, beruhigen Sie das Nervensystem und schaffen Sie zugleich eine Verbindung zwischen Eltern und Kind. So vermeiden Sie eine Überreizung Ihres Kindes. Sie kennen Ihr Kind am besten und wissen daher auch am besten, wie Sie die Reize in einer Welt voller Sinneseindrücke für Ihr Kind reduzieren können.

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