Fäustlinge für Babys und Kleinkinder
Warum Fäustlinge für die Kleinsten
Fäustlinge, oft auch Fausthandschuhe genannt, sind für die Jüngsten die wärmere Wahl. Kleine Hände haben im Verhältnis zu ihrer Größe eine große Oberfläche und kühlen deshalb schnell aus. In einem Fäustling teilen sich die Finger einen gemeinsamen Raum, während beim Fingerhandschuh jeder Finger einzeln von kalter Luft umgeben ist. Gerade bei Kindern, die noch nicht sagen können, dass sie frieren, macht das einen Unterschied.
Dazu kommt die Art, wie Babys greifen. Im ersten Lebensjahr schließt sich die ganze Hand um einen Gegenstand, und genau diese Bewegung macht ein Fäustling mit. Auch das Anziehen geht schneller, wenn eine zappelnde Hand nur in eine Öffnung und den Daumen geschoben werden muss. Im Kinderwagen oder in der Trage, wo sich das Kind kaum bewegt und selbst wenig Wärme erzeugt, sind Babyfäustlinge deshalb oft die erste Wahl.
Mit Daumen und Noppen in der Handfläche
Die Fäustlinge haben einen Daumen, damit das Kind die Hand um die Stange am Kinderwagen, einen Eimer im Sandkasten oder die Kette der Schaukel schließen kann. Die Noppen aus Plastisol sitzen auf der Innenseite der Handfläche, also dort, wo die Hand den Gegenstand berührt. Ein glatter Strickfäustling bietet an dieser Stelle kaum Halt.
Wer Fäustlinge ohne Daumen für ein Neugeborenes sucht, braucht ein anderes Modell. Mit Daumen eignen sich diese Fäustlinge am besten, sobald ein Kind anfängt, nach Dingen zu greifen und sie festzuhalten.
Eine Größe von 0 bis 3 Jahren
Die Fäustlinge gibt es nur in einer Größe. Der Elastananteil im Strick lässt sie nachgeben, sodass sie sich der wachsenden Hand anpassen, und das breite Bündchen hält sie am Handgelenk.
Zwischen 1 und 3 Jahren stehen viele Eltern vor der Wahl zwischen Fäustling und Fingerhandschuh. Für ein Kind mit einem Jahr, das noch viel im Buggy sitzt oder mit der ganzen Hand im Sand gräbt, sind Fäustlinge weiterhin die passende Wahl. Mit 2 oder 3 Jahren, wenn das Spiel genauer wird und kleine Dinge aufgehoben werden sollen, wechseln viele zu Fingerhandschuhen. Manche Familien nutzen beides, Fäustlinge für die kältesten Tage und Fingerhandschuhe für das Spiel im Detail.
Merinowolle für Frost, Baumwolle für die Übergangszeit
Am wärmsten sind Wollfäustlinge aus Merinowolle. Merinowolle hält auch dann warm, wenn sie etwas feucht wird, und muss seltener gewaschen werden, weil sie sich zwischen dem Tragen an der Luft auffrischt. Gewaschen wird sie von Hand oder im Wollprogramm bei 30 Grad.
Für Herbst und Frühling, wenn es kühl, aber nicht frostig ist, sind Baumwollfäustlinge die leichtere Alternative. Beide Varianten bestehen zu 80 % aus dem Hauptmaterial, 17 % Polyamid und 3 % Elastan und sind einschließlich der Noppen nach OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert.
So bleiben Fäustlinge an der Hand
Fäustlinge gehen meistens verloren, weil sie vom Handgelenk rutschen, sobald das Kind den Arm zurückzieht. Hilfreich ist es, das Bündchen über das Handgelenk zu ziehen und den Ärmel von Jacke oder Schneeanzug darüberzulegen. Dann sitzt der Fäustling zwischen Haut und Ärmel fest, und Kinderfäustlinge bleiben im Kinderwagen, in der Krippe und auf dem Spielplatz auch beim Schaukeln und Buddeln an ihrem Platz.










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